TV-Streaming von morgen ist klimaneutral.

Unser Weg zum klimaneutralen Fernsehen

Videostreaming wird immer beliebter. Die Datenmengen, die beim Streaming entstehen, brauchen viel Strom und erzeugen somit auch CO2-Emissionen. So auch bei uns als TV-Streaming-Anbieter. Doch nicht nur das Streaming verursacht CO2, sondern auch der Betrieb unseres Unternehmens selbst. Wir wissen, dass wir einen Teil zum Erhalt unseres Klimas und unseres Planeten beitragen können. Deshalb sehen wir uns als Unternehmen in der Verantwortung zu handeln.

1. Berechnung

Gemeinsam mit ClimatePartner, einem Umweltberatungsunternehmen, berechnen wir jährlich unsere CO2-Bilanz. Anhand dieser Daten wissen wir genau, wie viel CO2 wir als Unternehmen verbrauchen.

2. Reduzierung

Durch die Analyse unseres CO2-Verbrauchs können wir genau einschätzen, an welchen Bereichen in unserem Unternehmen wir in Zukunft arbeiten müssen. So betreiben wir beispielsweise unsere Rechenzentren bereits mit Ökostrom und haben sogar ein eigenes Rechenzentrum direkt in einer Windkraftanlage.

3. Kompensierung

Was wir nicht durch Reduzierung einsparen, gleichen wir vollständig aus. Für die Menge an CO2, die wir jährlich verbrauchen, unterstützen wir zertifizierte Klimaschutzprojekte, die dieselbe Menge CO2 einsparen.

Berechnung

Mithilfe von ClimatePartner, einem Anbieter von Klimaschutzlösungen, ermitteln wir auf Grundlage sämtlicher Daten sehr genau, wie viel CO2 unser Unternehmen produziert. Diese Berechnung ist ein unerlässlicher Schritt, um weitere Maßnahmen zur Reduzierung unseres Verbrauchs festzulegen. Hier erfährst du, wie genau sich unser ökologischer Fußabdruck zusammensetzt.

Unsere CO2-Bilanz

Für die genaue Ermittlung unseres CO2-Verbrauchs benötigen wir sämtliche Belege zu allen Geschäftsbereichen aus dem vorangegangenen Jahr. Aus diesem Grund kann eine aktuelle Berechnung des Vorjahres erst zum Ende des nachfolgenden Jahres erfolgen. Unsere aktuelle CO2-Bilanz ist also anhand der Daten von 2019 ermittelt worden. In 2019 hat Zattoo Emissionen in Höhe von

692 Tonnen CO2

verursacht. Die größte Emissionsquelle sind Flugreisen (34 Prozent). Der zweitgrößte Posten sind die tägliche Anfahrt unserer Mitarbeiter zur Arbeit mit rund 29 Prozent. An dritter Stelle stehen mit 18 Prozent die Emissionen von Rechenzentren, die Lieferanten und Geschäftskunden betreiben. In der Grafik kannst du sehen, wie viele Tonnen CO2 einzelne Bereiche unseres Unternehmens verursacht haben.

* Vorkette meint Emissionen, die durch vorgelagerte Prozessketten, wie beispielsweise durch die Förderung von Brennstoffen, entstehen.
** Fernwärme meint die Wärmelieferung zur Versorgung von Gebäuden mit Raumwärme und Warmwasser.

Reduzierung

Wir wollen unseren CO2-Verbrauch langfristig reduzieren. Hierzu wird der Verbrauch in drei unterschiedliche Bereiche unterteilt, sogenannte Scopes. Diese teilen unsere Emissionen in Bereiche ein, auf die wir direkt Einfluss haben (Scope 1 und 2), wie beispielsweise unsere Strom- und Energielieferanten oder die indirekt entstehen (Scope 3), wie die Wege unserer Mitarbeiter ins Büro. Mithilfe dieser Einteilung können wir in den nächsten Monaten gezielt Maßnahmen zur Reduzierung unseres CO2-Verbrauchs identifizieren.

Ein Rechenzentrum im Windrad

Mit dem Projekt windCORES des Windparkbetreibers Westfalenwind steht seit 2020 eines unserer Rechenzentren direkt in einer Windkraftanlage. Damit nutzen wir die saubere Energie direkt dort wo sie entsteht. Dieses Projekt ist eine echte Innovation und weltweit einmalig.

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Kompensierung

Was wir nicht durch Reduzierung einsparen, kompensieren wir vollständig durch ein Klimaschutzprojekt. Klimaschutzprojekte sparen nachweislich Treibhausgase ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Um sicherzugehen, dass wir bei der Berechnung auch nichts übersehen haben, kompensieren wir sogar rund 20 Prozent mehr als eigentlich berechnet. Das sind insgesamt 830,4 Tonnen CO2. Wir haben uns entschieden, für den Ausgleich nicht nur Klimaprojekte weltweit zu unterstützen, sondern auch die Menschen vor Ort. Das Zattoo-Team hat abgestimmt und zwei Projekte ausgewählt.

Plastik sammeln zur Rettung der Weltmeere

Über 8 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer. Gerade in Entwicklungsländern fehlt oft die Infrastruktur zur richtigen Entsorgung. 2050 wird es in den Ozeanen mehr Plastik als Fisch geben. Mit dem Projekt “Plastic Bank” sorgen wir nicht nur für saubere Ozeane, sondern unterstützen Menschen in Haiti, Indonesien, Brasilien und auf den Philippinen, die den Plastikmüll sammeln und diesen in lokalen Sammelstellen gegen Geld, Lebensmittel oder Trinkwasser eintauschen. Einen Teil unseres CO2-Verbrauchs kompensieren wir durch einen Windpark auf den Philippinen. Für jede ausgeglichene Tonne CO2 werden dafür 10 Kilogramm Plastikmüll gesammelt. So hilft Zattoo dabei über 4.000 Kilogramm Plastikmüll pro Jahr aus den Weltmeeren fachgerecht zu entsorgen.

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Bäume pflanzen für das Klima

Deutschland ist eines der waldreichsten Länder der EU. Doch auch hier sorgen Waldbrände durch Dürre und Hitze sowie einfallende Schädlinge dafür, dass der Waldbestand geschwächt wird und immer weiter zurück geht. Besonders verbreitete Baumarten wie Fichten, die mit ihren flachen Wurzeln keine tieferen, wasserhaltigen Erdschichten erreichen, sind davon betroffen. Mit dem regionalen Aufforstungsprojekt in Deutschland schützen wir unsere heimischen Wälder. Sie sind wichtig für die Anpassung an den Klimawandel. Um unseren CO2-Verbrauch zu kompensieren unterstützen wir gleichzeitig auch ein international anerkanntes Waldschutzprojekt in Brasilien. Für jede kompensierte Tonne CO2 pflanzen wir zusätzlich einen neuen Baum in deutschen Wäldern. Das sind 415 neue Bäume im Jahr 2021.

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Wir sind klimaneutral.

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