TV-Streaming: Voraussetzungen und Tipps beim Internetempfang

TV-Streaming über das Internet bietet eine günstige und einfache Alternative zu den traditionellen TV-Empfangswegen. Um das TV-Programm in der besten Qualität genießen zu können, gibt es ein paar Tipps und Tricks, wie du deinen Internetempfang zu Hause für das Streaming optimieren kannst.

Grundvoraussetzungen beim Internet für TV-Streaming

Bei Zattoo handelt es sich um eine Echtzeitübertragung, d.h. es kommt kein Buffern wie z.B. bei YouTube oder Netflix zustande. Der Stream kann erstmal nicht vorgeladen werden, um dann abgespielt zu werden. Das Streaming passiert in Echtzeit, daher ist eine gute und stabile Internetverbindung sehr wichtig.

Downloadgeschwindigkeit:

  • Für Zattoo FREE werden mindestens 5 Mbit/s empfohlen.
  • Für Zattoo HiQ werden mindestens 7 Mbit/s empfohlen.
  • Daher empfehlen wir auch einen DSL-Vertrag mit min. 16 Mbit/s.

Empfehlung vor allem für TV-Geräte: LAN-Verbindung

Für eine stabile Übertragung, vor allem auf dem großen Bildschirm wie Smart TV, Apple TV oder Amazon Fire TV, empfehlen wir eine LAN-Verbindung (Kabelverbindung). WLAN (also eine drahtlose Verbindung) kann von sehr vielen, auf den ersten Blick nicht erkennbaren Faktoren, beeinträchtigt werden und ist auf Fehler wesentlich anfälliger als eine Kabelverbindung (Details siehe unten).
Hinweis: für Nutzer, die direkt zu Hause oder in der Wohnung keine Kabel verlegt haben, gibt es die Möglichkeit, LAN über eine Steckdose zu verlegen (z.B. Powerline Adapter von Devolo oder Fritz). Hier findest du auch einen Powerline Adapter-Vergleich.

Wenn du jedoch auf die WLAN-Verbindung nicht verzichten möchtest, findest du hier einige Tipps, wie man das WLAN optimieren kann.

Tipps für besseren WLAN-Empfang

Tipp 1: Geschwindigkeit testen

Leider kommt es nicht selten vor, dass die vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit nicht gewährleistet wird. Daher empfehlen wir als Erstes die tatsächliche Geschwindigkeit von deiner Verbindung zu überprüfen. Schließe das Gerät mit einem Kabel an den WLAN-Router an und gehe auf eine Speed-Test-Seite, z.B. hier oder hier.

Hinweis: wenn eine Bandbreite z.B. nur von 7 Mbit/s zur Verfügung steht und andere Geräte im gleichen WLAN aktiv sind, wird die Stream-Qualität bei Zattoo möglicherweise beeinträchtigt. 7 Mbit/s

Tipp 2: WLAN-Router anders positionieren

Je weiter WLAN-Router und -Client (z.B. Smart TV, Apple TV, Smartphone, Tablet, Notebook) voneinander entfernt sind, umso höher die Signaldämpfung. Bitte versuche die Geräte möglichst nicht weit voneinander zu stellen. Innerhalb eines Gebäudes sind auch die zahlreichen Hindernisse wie Wände und Türen in der Verbindungsstrecke ein Problem. Sie dämpfen das Funksignal zusätzlich und verschlechtern damit die Verbindungsqualität. Auch Möbel, Regale, Schränke oder generell Hindernisse zwischen dem WLAN-Router und WLAN-Client (z.B. Smart TV, Apple TV, Smartphone, Tablet, Notebook) können die Qualität der Übertragung mindern. Sorge deshalb dafür, dass dein WLAN-Router möglichst "frei" steht und nicht bereits in der unmittelbaren Umgebung auf Funkbarrieren trifft (z.B. nicht in einem Schrank oder tief hinter einer Couch steht). In solchen Fällen lohnt es sich, den WLAN-Router anders auszurichten oder zu verschieben, da manchmal auch kleine Änderungen große Auswirkungen haben können.

Tipp 3: Softwareaktualisierung

Ein wichtiger Schritt jeder WLAN-Optimierung ist, alle Geräte auf den neuesten Softwarestand zu bringen. Egal ob Smart TV, PC oder mobiles Gerät - die Software sollte optimalerweise immer auf dem neusten Stand sein. Je nach Gerät ist es unterschiedlich, aber meistens kann man unter Einstellungen überprüfen, ob das Gerät die letzte Software-Version installiert hat. Auch die Zattoo App sollte immer auf dem neusten Stand sein.
Der WLAN-Router selbst sollte ebenfalls die aktuellste verfügbare Firmware nutzen. Viele Geräte aktualisieren sich automatisch – die Information, ob das bei dir auch der Fall ist, wirst du bestimmt auf der Hilfeseite von dem Gerät finden können. Was manuelle Firmware-Updates anbetrifft, würden wir dir raten, sich mit dem entsprechendem Support in Verbindung zu setzen.

Tipp 4: Einen optimalen Kanal einstellen

Benachbarte WLAN-Router befinden sich in unmittelbarer Reichweite auf einem sehr begrenzten Frequenzband. Damit sich benachbarte WLANs nicht stören, ist der Frequenzbereich in Kanäle aufgeteilt: Das 2,4-GHz-Band ist in Europa in dreizehn Kanäle aufgeteilt mit je 20 MHz Breite. Weil die Funkkanäle eng nebeneinanderliegen, solltest du zu fremden WLANs in Reichweite mindestens vier Kanäle Abstand halten. Funkt also ein Nachbar auf Kanal 1, sollte Ihr Router Kanal 7 benutzen. Optional kann bei 802.11n auch eine Bandbreite von 40 Mhz genutzt werden, und in diesem Fall sollten acht Kanäle Abstand sein. In dicht bebauten Gegenden und in mehrstöckigen Wohnhäusern ist das oft nicht möglich, da sich zu viele WLANs auf dem Frequenzband drängeln. Dann solltest du das eigene WLAN auf den gleichen Kanal legen wie das nächste fremde WLAN mit dem stärksten Signal. Denn in diesem Fall greift die Fehlerkorrektur moderner Router deutlich besser als bei leicht überlappenden Kanälen.
Wenn noch ein älteres Gerät vorhanden ist, welches noch keine der neueren Funkstandards wie z.B. g, n oder ac unterstützt, würde sich ein Upgrade des Wireless-Routers empfehlen.

Tipp 5: Andere mögliche Störquellen beachten

Die meisten Router mit b-, g-, oder n-WLAN-Standard funken im 2,4-GHz-Band. Genau diese Frequenz wird aber noch von vielen anderen Geräten benutzt. So nutzen zum Beispiel Bluetooth-Geräte, Video-Bridges, Mikrowellen, Schnurlos-Telefone und auch Baby-Phones dieses Band. In einer Wohnung kann es vorkommen, dass die 2,4-GHz-Frequenz quasi überbelegt ist und Störungen so unvermeidbar sind. Wir würden dann den Wechsel zu einem WLAN-Router empfehlen, der auch im 5-GHz-Band funken kann. (Vor dem Kauf sollte man sich aber auf jeden Fall informieren, ob die vorhandenen Endgeräte, mit denen man ins WLAN-Netzwerk möchte, diesen Standard auch unterstützen).

Tipp 6: USB WLAN-Adapter bei manchen Geräten sinnvoll

Langsame Verbindungen und lästige Abbrüche im Minutentakt sind leider auch bei Neugeräten keine Seltenheit. So leiden viele Tablets und Ultrabooks unter so schlechtem Empfang, dass sich akzeptable Geschwindigkeiten nur direkt neben dem WLAN-Router einstellen. Schuld ist meistens das Design der tragbaren Computer: Die Gehäuse aus Aluminium- Legierung sind zwar schick und robust, wirken aber leider auch als Abschirmung der internen WLAN-Antennen. Da hilft oft nur ein externer USB-WLAN-Adapter.

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